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Risiko: Unternehmensnachfolge!

Die Unternehmensnachfolge ist und bleibt ein wesentliches Thema für kleine und mittelständische Unternehmen. Warum befassen sich dann so wenige damit? Das ist eine gute Frage! Die meisten Unternehmer wissen, dass die Nachfolge in ihrem Betrieb geregelt und geplant werden muss. Leider bleibt es aber nur bei diesem einen Gedanken. Es ist wie mit den „guten Vorsätzen“, die wir uns jedes Jahr aufs Neue an Silvester vornehmen, vergleichbar. Wir haben tolle Ideen und sind super motiviert unsere Pläne im nächsten Jahr umzusetzen. Ob Ernährung, der Sport oder mehr Zeit mit der Familie zu zu verbringen. Das Problem ist: Es bleibt bei den guten Vorsätzen!

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist ambulance-1674877_1280-1024x1024.pngWieso tun sich Unternehmer so schwer damit, sich mit der Nachfolge auseinander zu setzen? Schließlich hängen das Unternehmen und auch dessen Mitarbeiter davon ab. Durch einen Notfall kann es immer sein, dass der Geschäftsführer für längere Zeit oder gar für immer ausfällt. Sei es durch Krankheit oder einen Unfall. Vor allem in der heutigen Zeit, wo Menschen mehr unterwegs sind, privat und auch geschäftlich viel reisen, wird das Risiko eines Unfalls höher. Wenn die Nachfolge dann nicht geregelt ist, kann dies Konsequenzen für das Unternehmen und somit auch für die Mitarbeiter haben.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist stress-391657_1920-1024x765.jpgNatürlich kann es mal sein, dass man einfach keine Zeit findet, sich mit dem Thema „Nachfolge“ zu befassen. Dies ist aber keine Ausrede für jeden Tag. Die Gründe sind meist von psychologischer Natur. Viele Menschen gehen lieber den Weg des geringsten Widerstandes und schieben Probleme möglichst lange vor sich hin.  Auch zählt der emotionale Aspekt: Man muss sich eingestehen, dass die Arbeit im eigenständig aufgebauten Unternehmen irgendwann vorbei ist. Dann wird es Zeit sein „Baby“ abzugeben. Die Angst „loszulassen“ und sich damit abfinden zu müssen ist ein negativer Gedanke, den die meisten wahrscheinlich so lange wie möglich einfach verdrängen möchten. Auch die Frage „Was mache ich danach?“ quält viele Unternehmer. Ein Leben ohne Arbeit kann sich nicht jeder vorstellen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist office-4287030_1920-1024x1024.jpgDie Nachfolgeregelung stellt einen langen Prozess dar, auf den niemand wirklich Lust hat. Wer ist ein passender Kandidat? Nachfolge innerhalb der Familie? Haben die Kinder überhaupt Interesse daran die Firma zu übernehmen und sind sie geeignet für diese Position? Sollte die Nachfolge lieber an einen motivierten Mitarbeiter abgegeben werden? Dies sind nur einige der Fragen, die die Planung der Nachfolge mit sich bringt. Die Suche nach den Antworten kann langwierig sein. Eine Nachfolgeregelung innerhalb der Familie läuft auch nicht immer glatt. Es verbirgt sich viel Konfliktpotenzial in diesem Thema und kann in einer großen Enttäuschung enden.

Sollte die Nachfolge nicht geregelt und kein geeigneter Kandidat in Aussicht sein, hat dies Konsequenzen. Es werden weniger gute Kandidaten in Betracht gezogen, bei denen nicht sicher ist, ob das Unternehmen weiterhin erfolgreich bleibt. Auch bleibt hier dann oft wenig Zeit den Nachfolger in die Unternehmensabläufe einzuarbeiten und auf die Position vorzubereiten. Auch wenn Sie sich entschließen ihr Unternehmen extern zu verkaufen, geht dies leider nicht so schnell, wie man es gerne hätte. Hierfür sollte eine Zeit von mindestens einem Jahr eingeplant werden. Aus diesen Gründen ist es wichtig, die Nachfolgeregelung frühzeitig zu planen und sich für den Notfall abzusichern! Setzen Sie Ihre guten Vorsätze in die Tat um!

Brauchen Sie Hilfe dabei? Kontaktieren Sie uns über unsere unverbindliche Kontaktanfrage. Die Fachleute der axanta unterstützen und informieren Sie vertraulich rund um das Thema Unternehmensnachfolge.

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